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Statuten
Vorbemerkung:   Der Samariterverein Stans bekennt sich zur Gleichstellung beider Geschlechter. Im Interesse der sprachlichen Verständlichkeit betreffen alle Personenbezeichnungen immer beide Geschlechter, auch wenn sie nur in einer Form schriftlich ausgedrückt werden. Dieser Grundsatz gilt sowohl für die Statuten als auch für alle anderen Schriftstücke des Samaritervereins.
     
I. Allgemeines   Artikel 1
Name und Sitz   Unter dem Namen
Samariterverein Stans
besteht ein Verein im Sinne der Art. 60 ff ZGB mit Sitz in Stans.
Er wurde gegründet am 08.04.1937
     
    Artikel 2
Zweck   Der Verein bezweckt die Förderung des Samariterwesens und die Erfüllung humanitärer Aufgaben im Sinne des Rotkreuzgedankens. Er anerkennt die Grundsätze des Roten Kreuzes, wie sie in den Statuten der Internationalen Bewegung des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes von 1986 festgehalten sind. Sie lauten: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit, Universalität. Der Verein entfaltet die im Leitbild des Schweizerischen Samariterbundes den Samaritervereinen zugeordneten Tätigkeiten und kann darüberhinaus alles unternehmen, was der Erfüllung des Vereinszweckes dient. Er beschränkt seine Tätigkeit ausser im Fall besonderer Abmachungen oder akuter Notlagen auf sein geographisches Einzugsgebiet.
     
    Artikel 3
Samariterverband und SSB   Der Verein ist Mitglied des Samariterverbandes Unterwalden und damit Angehöriger des Schweizerischen Samariterbundes. Er anerkennt die Statuten, Reglemente und Beschlüsse der zuständigen Organe des Samariterverbandes Unterwalden und des Schweizerischen Samariterbundes.
     
II. Mitglieder   Artikel 4
Mitglieder   Der Verein besteht aus Aktivmitgliedern, Mitgliedern der Jugendgruppe Help, Ehrenmitgliedern und Passivmitgliedern.
     
    Artikel 5
Aktivmitglieder   Als Aktivmitglieder werden natürliche Personen aufgenommen, die sich durch persönliche Mitarbeit an der Verfolgung des Vereinszweckes beteiligen.
     
    Artikel 6
Helpmitglieder   Als Mitglieder der Helpgruppe werden Jugendliche ab 8 Jahren aufgenommen, die sich aktiv an den Tätigkeiten der Helpgruppe beteiligen.
     
    Artikel 7
Ehrenmitglieder   Zu Ehrenmitgliedern können auf Antrag des Vorstandes natürliche Personen ernannt werden, die sich um den Verein oder um das Samariterwesen im allgemeinen besonders verdient gemacht haben. Die Ernennung steht der Vereinsversammlung zu.
     
    Artikel 8
Passivmitglieder   Als Passivmitglieder können natürliche oder juristische Personen aufgenommen werden, die sich zur Erfüllung des Vereinszweckes durch finanzielle Zuwendungen beteiligen.
     
III. Beginn und Ende der Mitgliedschaft   Artikel 9
Eintritt   Die Mitgliedschaft entsteht durch Beitrittserklärung und Aufnahmebeschluss des Vorstandes, unter Bekanntgabe an die nächste Vereinsversammlung. Die Mitgliedschaft bei der Helpgruppe entsteht durch Beitrittserklärung mit Zustimmung der Inhaber der elterlichen Gewalt und Aufnahmebeschluss des Leitungsteams. Mit dem Eintritt anerkennt jedes Mitglied die Statuten und die für die betreffende Mitgliederkategorie verbindlichen Beschlüsse der zuständigen Organe.
     
    Artikel 10
Austritt, Ausschluss   Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod bzw. Auflösung der juristischen Person. Der Austritt muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Der Austritt aus der Helpgruppe muss, gegebenenfalls mit Zustimmung der Inhaber der elterlichen Gewalt, dem Leitungsteam schriftlich mitgeteilt werden. Das austretende Mitglied bleibt für das laufende Vereinsjahr beitragspflichtig. Mitglieder, die den Verein schädigen oder deren Verhalten die Vereinsinteressen erheblich verletzt, müssen vom Vorstand ermahnt werden. Bleibt diese Mahnung unwirksam, kann der Vorstand den Ausschluss verfügen und hat diesen dem ausgeschlossenen Mitglied sofort schriftlich mitzuteilen. Ausgeschlossene können an die nächste Vereinsversammlung rekurrieren; deren Beschluss ist endgültig.
Das Erlöschen der Mitgliedschaft hat den Verlust aller Mitgliedschaftsrechte zur Folge.
     
IV. Rechte und Pflichten der Mitglieder   Artikel 11
Aktivmitglieder   Die Aktivmitglieder sind verpflichtet,
   
  • sich an den Tätigkeiten des Vereins aktiv zu beteiligen,
    die Interessen des Vereins nach Kräften zu wahren und seine Bestrebungen zu fördern,
  • ohne Ansehen der Person Verletzten und Erkrankten freiwillig Erste Hilfe zu leisten und sich Kranker und Notleidender körperlich und seelisch helfend anzunehmen,
  • die von der Vereinsversammlung festgesetzten Beiträge zu entrichten. Die Aktivmitglieder sind an der Vereinsversammlung stimm- und antragsberechtigt.
     
    Artikel 12
Helpmitglieder   Die Mitglieder der Helpgruppe haben altersgemäss die gleichen Rechte und Pflichten wie die Aktivmitglieder. Sie erfüllen ihre Pflichten im Rahmen des Tätigkeitsprogramms der Helpgruppe bzw. der für die Helpgruppe geltenden Beitragsbeschlüsse und nehmen ihre Mitwirkungsrechte im Rahmen der internen Strukturen der Helpgruppe wahr. Ab dem 16. Altersjahr sind die Mitglieder der Helpgruppe an der Vereinsversammlung stimm- und antragsberechtigt.
     
    Artikel 13
Passivmitglieder   Die Passivmitglieder haben mindestens den von der Vereinsversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu entrichten. Sie sind berechtigt, an der Vereinsversammlung mit beratender Stimme teilzunehmen.
     
    Artikel 14
Ehrenmitglieder   Die Ehrenmitglieder haben keinerlei Pflichten gegenüber dem Verein. Sie sind an der Vereinsversammlung stimm- und antragsberechtigt.
     
V. Organe   Artikel 15
Organe   Die Organe des Vereins sind:
1. Die Vereinsversammlung
2. Der Vorstand
3. Der Technische Ausschuss
4. Das Help-Leitungsteam
5. Die Revisoren
     
    Artikel 16
Vereinsversammlung Bestand   Das oberste Organ des Vereins ist die Vereinsversammlung. Sie besteht aus den Aktivmitgliedern, den Ehrenmitgliedern sowie den Mitgliedern der Helpgruppe ab dem 16. Altersjahr. Die Passivmitglieder können an der Vereinsversammlung mit beratender Stimme teilnehmen.
     
    Artikel 17
Vereinsversammlung Geschäfte   Der Vereinsversammlung steht die Behandlung der folgenden Geschäfte zu
    Als jährliche ordentliche Geschäfte:
   
  1. Wahl der Stimmenzähler
  2. Genehmigung des Protokolls der letzten Vereinsversammlung
  3. Genehmigung der Jahresberichte
    a) des Präsidenten
    b) des Technischen Ausschusses
    c) des Help-Leitungsteams
  4. Genehmigung der Jahresrechnungen des Vereins, der Krankenmoblien und der Helpgruppe gemäss Bericht und Antrag der Rechnungs-revisoren
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Genehmigung der Jahresprogramme des Vereins und der Helpgruppe
  7. Festsetzung der Jahresbeiträge
  8. Genehmigung der Voranschläge des Vereins und der Helpgruppe
  9. Wahlen
    a) des Präsidenten
    b) des Help-Teamleiters
    c) der weiteren Vorstandsmitglieder
    d) der Samariterlehrer
    e) der Rechnungsrevisoren
     
    sowie bei Vorliegen entsprechender Anträge:
   
  • Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • Statutenänderung
  • Rekursentscheid gegen Verfügungen des Vorstandes auf Ausschluss eines Mitgliedes
  • Auflösung des Vereins
     
    Artikel 18
Vereinsversammlung Fristen, Anträge
a.o. Versammlung
  Die ordentliche Vereinsversammlung findet jährlich im ersten Vierteljahr statt. Deren Datum ist den Mitgliedern mindestens sechs Wochen vorher bekanntzugeben. Anträge der Mitglieder sind dem Vorstand bis spätestens vier Wochen vor der Versammlung schriftlich einzureichen. Auf Beschluss des Vorstandes oder auf schriftliches Begehren (unter Nennung der Traktanden) von mindestens einem Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder ist innert acht Wochen eine ausserordendliche Vereinsversammlung einzuberufen.
Die Einladung zur Vereinsversammlung mit Bekanntgabe der zu behandelnden Geschäfte hat mindestens 14 Tage vorher schriftlich zu erfolgen.
     
    Artikel 19
Vereinsversammlung
Leitung, Protokoll
  Die Vereinsversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten oder einem anderen vom Vorstand bezeichneten Vorstandsmitglied, geleitet.
Ueber deren Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen.
     
    Artikel 20
Vereinsversammlung
Abstimmungen Wahlen
  Bei Abstimmungen entscheidet das relative Mehr der abgegebenen Stimmen (Art. 27 und 28 bleiben vorbehalten), bei Stimmengleichheit der Stichentscheid des Vorsitzenden.
Bei Wahlen entscheidet im ersten Wahlgang das absolute Mehr, im zweiten das relative Mehr der abgegebenen Stimmen.
Abstimmungen und Wahlen finden in der Regel offen statt. Auf Begehren von mindestens einem Fünftel der anwesenden Stimmberechtigten erfolgen sie geheim.
     
    Artikel 21
Vorstand
Bestand, Amtsdauer
  Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Obmann des Technischen Ausschusses, dem Help-Teamleiter sowie  5 - 7 weiteren Mitgliedern. Er konstituiert sich, mit Ausnahme der drei bestimmten Chargen, selbst. Die Amtsdauer aller Vorstandsmitglieder beträgt ein Jahr, bei unbeschränkter Wiederwählbarkeit.
     
    Artikel 22
Vorstand
Aufgaben Kompetenzen
  Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Erfüllung der statutarischen Aufgaben und verfügt dazu über alle Kompetenzen, die nicht der Vereinsversammlung vorbehalten sind. Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen. Die für den Verein verbindliche Unterschrift führen der Präsident oder Vizepräsident zusammen mit einem anderen Vorstandsmitglied.
Der Vorstand ist befugt, über im Voranschlag nicht vorgesehene Ausgaben bis zur Höhe von 10% des Vereinsvermögens zu beschliessen.
     
    Artikel 23
Vorstand
Geschäftsführung
  Der Vorstand tagt auf Einladung des Präsidenten, so oft es die Geschäfte erfordern. 3 Mitglieder des Vorstandes können schriftlich die Einberufung einer Sitzung verlangen, die innert Monatsfrist stattfinden muss. Die Vorstandssitzungen werden vom Präsidenten oder Vizepräsidenten geleitet. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder, worunter der Präsident oder Vizepräsident, anwesend ist. Beschlüsse erfolgen durch die Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Vorsitzende stimmt mit. Bei Stimmengleichheit fällt er den Stichentscheid.
     
    Artikel 24
Technischer Ausschuss   Der Technische Ausschuss besteht aus den Samariterlehrern, dem Präsidenten, dem Vereinsarzt, dem Materialverwalter und dem Moulagenleiter. Zum Aufgabenbereich des Technischen Ausschusses gehören die Planung und Durchführung sämtlicher der Erfüllung des Vereinszweckes dienender Aktivitäten des Vereins, die Bewirtschaftung des Materialmagazins sowie die Betreuung der Helpgruppe in samaritertechnischen Belangen. In diesem Bereich bereitet er die Beschlüsse des Vorstandes bzw. der Vereinsversammlung vor, stellt Anträge an den Vorstand und führt dessen Beschlüsse aus. Der Vorstand kann ihm Entscheidungskompetenz in seinem Fachbereich einräumen. Der Technische Ausschuss wählt aus seiner Mitte einen Obmann, der Einsitz im Vorstand hat. Für die Arbeitsweise des Technischen Ausschusses gelten die Bestimmungen von Art. 23 sinngemäss.
     
    Artikel 25
Help-Leitungsteam   Das Help-Leitungsteam besteht aus dem durch die Vereinsversammlung gewählten Help-Teamleiter, einem vom Vorstand delegierten Mitglied des Vorstandes sowie weiteren Mitgliedern, die von der Helpgruppe im Rahmen ihrer internen Regelungen bestimmt werden. Das Help-Leitungsteam ist im Rahmen der Beschlüsse der Vereinsversammlung zu ihrem Jahresprogramm und Budget verantwortlich für den gesamten Betrieb und die Aktivitäten der Helpgruppe. Es unterbreitet dem Vorstand zuhanden der Vereinsversammlung Jahresbericht und Rechnung (nach deren Prüfung durch die Rechnungsrevisoren) sowie Anträge zu ihrem Jahresprogramm und Budget. In allen samaritertechnischen Belangen untersteht es dem Technischen Ausschuss. Das Help-Leitungsteam hat Anspruch auf umfassende Unterstützung durch den Vorstand. Das Help-Leitungsteam arbeitet nach den von der Helpgruppe erlassenen Regelungen.
     
    Artikel 26
Revisoren   Die Vereinsversammlung wählt drei Rechnungsrevisoren. Ihnen obliegt die Prüfung der Rechnungsführung des Vereins, der Krankenmobilien und der Helpgruppe. Sie haben über ihren Befund der Vereinsversammlung schriftlich Bericht zu erstatten und Antrag zu stellen. Ihre Amtsdauer beträgt drei Jahre, wovon das erste Jahr in der Funktion des Ersatzrevisors, bei unbeschränkter Wiederwählbarkeit.
     
VI. Schluss- bestimmungen   Artikel 27
Statutenänderung   Die Änderung dieser Statuten bedarf des Beschlusses einer Vereinsversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.
     
    Artikel 28
Auflösung   Die Auflösung des Vereins bedarf des Antrags des Vorstandes oder der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder. Sie kann nur an einer speziell hiefür einberufenen ausserordentlichen Vereinsversammlung beschlossen werden. Der Beschluss zur Auflösung erfordert die Zustimmung von vier Fünfteln der abgegebenen Stimmen. Im Falle der Auflösung beschliesst die Vereinsversammlung über die Verwendung des Vereinsvermögens im Sinne des Vereinszweckes.
     
    Artikel 29
    Diese Statuten sind von der Vereinsversammlung vom 09. Januar 1998 angenommen worden.
     
Uebergangs- bestimmung   Sie treten vorbehältlich der Genehmigung durch den Samariterverband Unterwalden sofort in Kraft und ersetzen die bisherigen Statuten vom 13. Januar 1987.
     
     
   
Samariterverein Stans  
Präsident 
Alfred Schneider
Aktuar
Irene Gander

Die vorstehenden Statuten werden genehmigt.
    Buochs, den 25.03.1998
     
   
Samariterverband Unterwalden
Präsident 
Werner Pfammatter
Aktuar
Margrit Felber
     
   
  82. Vereinsversammlung Restauarant zum Briggli beim Altersheim Nägeligasse  
 
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